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Markusdom – Goldene Basilika - in Venedig / Italien

 

Das bis 1797 zentrale Staatsheiligtum befindet sich in Venedig und ist seit 1807 die Kathedrale des Patriarchen von Venedig. Gelegen ist der Markusdom im Stadtviertel San Marco. Bis zur Säkularisierung (Verweltlichung) befanden sich der Bischofspalast und der Bischofssitz des Patriarchen von Venedig im abgelgenen Distrkit von San Pietro di Castello. Es war damals von der venezianischen Regierung so forciert den Sitz des Bischoffs möglichst weitentfernt vom Zentrum der Macht zu haben.

An der Architektur des Markusdom kann man die Enge Verbindung Venedigs zum Orient erkennen. Für den Wiederaufbau zogen man Künstler heran, die vorallem nach dem byzantinischen Vorbild arbeiteten. Die Grundfläche des Domes basiert auf der Vorlage des griechischen Kreuzes (gleichschenkliges Kreuz mit Fläche 76,5m Länge und 62,6m Breite). Der Dom mit einer Höhe von 45m ist eine Kreuzkuppelkirche, bei der ausser der Vierung auch die Kreuzarme jeweils mit Kuppeln bebaut sind. Im 13. Jahrundert folgte man dem byzantinischen Stil während die Anbauten aus dem 14. Jahrhundert dem gotischen Stil folgten. Die Apostelkirche in Konstantinopel diente als Vorlage und man übernahm die Form für den Bau des Markusdom. Die Kreuzkuppelkirche ist die letzte gemeinsame Entwicklungsstufe der frühchristlichen Kunst in der Architektur.

Die Mosaiken auf Goldgrund (4.240m²) sind für den Namen „Goldene Basilika“ verantwortlich. Fünf beeindruckende Portale besitzt die in zwei Stockwerke geteilte Hauptfassade. Das Haupttor ist mit einem Löwenkopf verziert und wird von drei Bogen mit Skulpturen aus dem 13. Jahrhundert gesäumt. Ein bekanntes Bogenmosaik ist das „Jüngste Gericht“ welches aus der Zeit 1816 stammt. Aus Konstantinopel importierte Enrcio Dandolo die Kopie des des berühmten antiken Viergespanns aus vergoldeter Bronze (aus dem 4. Jahrhundert). Streng nach dem byzantinischen Vorbild hat der Markusdom eine Vorhalle deren Mosaikschmuck Szenen aus dem Alten Testament darstellt. Getragen wird der Raum von vier mächtigen Pfeilern und sechs Säulen. Eines der berühmtesten Kunstwerke welches der Besucher hier sehen kann ist Pala d’oro (goldene Antependium) an der Rückseite des Hauptaltars.

Die Quadriga des Markusdoms ist das einzige erhaltene antike Viergespann, es wurde schon mehrfach restauriert. Der Campanile (Glockenturm) von San Marco ist knapp 100m hoch und wird von den Venezianiern liebevoll „Paron di casa“ (Hausherr) genannt obwohl es nicht mehr das Original aus dem 15. Jahrhundert ist. Der ursprüngliche Campanile stürzte am 14. Juli 1902 ein ohne einen Menschen zu verletzten oder ein angrenzendes Bauwerk zu beschädigen mit Ausnahme der Loggetta, welche vollständig zerstört wurde. Die Loggetta ist eine kleine Loge am Fuß des Campanile. An der Schmalseite der Loggetta kann man sehr gut ein für die venezianische Architektur typisches Baumotiv sehen (sehr harmonisch wirkende Zusammenstellung verschiedener Bogenformen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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